„Sizilianer Afrikas, Tunesien als gelobtes Land“ – Dokumentarfilm

„Siciliani d’Africa. Tunisia Terra Promessa“ („Sizilianer Afrikas, Tunesien als gelobtes Land“) ist der Titel eines von Alfonso Campisi produzierten und von Marcello Bivona inszenierten Dokumentarfilms. Eine Vorpremiere des Films wird am 17. und 18. Februar im Cinéma Mad’Art in Karthago in Tunesien gezeigt.

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der sizilianischen Gemeinschaft in Tunesien während des französischen Protektorats und der Beziehungen zwischen den verschiedenen Gemeinschaften, die trotz religiöser, kultureller und sprachlicher Unterschiede bis zur Unabhängigkeit des Landes und der Verstaatlichung des Landes durch Präsident Habib Bourguiba im Jahr 1964 Seite an Seite lebten. Es ist Teil einer Geschichte, die Tunesien, Frankreich und Italien teilen, die aber etwas im Verborgenen bleibt.

Der Dokumentarfilm „Sizilianer Afrikas, Tunesien als gelobtes Land“ enthält einige Interviews mit Sizilianern aus Tunesien, wie Claudia Cardinale, die zum ersten Mal in einem Film mit ihrer Tochter Claudia Cardinale Squitieri zu sehen ist. Es ist ein Film, der einen Teil der tunesischen Geschichte und ihre gastfreundliche Haltung und ihren Dialog dokumentiert, aber auch die Geschichte eines schmerzhaften Aufbruchs: den der gesamten italienischen Gemeinschaft in Tunesien in Richtung eines Italiens, das sie kaum kannten. Es ist auch eine Botschaft der Hoffnung für die moderne Gesellschaft, ihre multikulturellen Elemente immer mehr zu stärken.

Parallel zu den Filmvorführungen werden auch Fotos von Cardinale ausgestellt, die von der Cineteca Milano, der Cineteca di Bologna und der Fondazione Centro Sperimentale di Cinematografia – Cineteca nazionale Roma zur Verfügung gestellt wurden. Das Set wurde vom italienischen Kulturinstitut für die Einweihung der Cineteca Tunisina im März 2018 hergestellt, deren „Patin“ Cardinale ist.

Quelle: ANSAmed

„Sizilianer Afrikas, Tunesien als gelobtes Land“ – Dokumentarfilm